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Hellen Zille
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Sie ist weis, deutschstämmig, hat jüdische Vorfahren, wurde christlich erzogen und war die erste weiße Bürgermeisterin Kapstadts nach dem Ende der Apartheid: Helen Zille.
Schon in jungen Jahren kämpfte sie in Südafrika gegen Rassismus und politische Willkür und war als Journalistin maßgeblich an der Aufklärung des Foltertods von Steve Biko beteiligt.
Das machte sie auch in den Augen vieler schwarzer Wähler zu einer glaubwürdigen Persönlichkeit. 2009 wurde Helen Zille mit einer beeindruckenden Mehrheit zur Premierministerin der Westkap Provinz gewählt, der einzigen Region, in der der ANC die Mehrheit verloren hat.
Für Südafrikas Präsident Jakob Zuma ist sie zu einer ernst zu nehmenden politischen Gegnerin geworden, die unerschrocken gegen Korruption, Armut, und Machtmissbrauch kämpft. Ihre Feinde nennen sie Ñthe GodZille monsterì, für ihre Anhänger ist sie ÑHelen of Hopeì.
Der Film begleitet Helen Zille hautnah. Ihre engste Mitarbeiterin kommt ebenso zu Wort wie ihre Gegner oder ihre 90-jährige Mutter Milla, die einst vor den Nazis nach Südafrika floh und mir ihrem frohen Engagement gegen die Apartheid die Haltung ihrer Tochter entscheidend prägte.
Helen Zilles politische Termine in ihrem atemlosen Alltag treiben das Geschehen nach vorne und über ihren Blick entsteht neben der biografischen Erzählung - eine politische Momentaufnahme des hoffnungsvollen und gleichzeitig fragilen Landes Südafrika kurz vor der Fuflballweltmeisterschaft 2010.
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