Gregor Ehrenberg verlässt von heute auf morgen seine florierende Anwalts-kanzlei, die er mit seiner Frau Christina aufgebaut hat. Er ist Mitte 50 und weiß nur eins: So geht's nicht mehr weiter. Gregor will zurück an den Anfang, zu-rück zu dem, was ihn einst bewogen hat, Jura zu studieren: Sich ohne Kom-promisse um Menschen kümmern, ihnen zu ihrem Recht verhelfen, sich laut-stark einsetzen, ohne Rücksicht auf die ungeschriebenen Gesetze all der Er-folgreichen, die er bis jetzt vertreten hat.
So fängt er auf St. Pauli in einer ehemaligen Weinhandlung neu an und trifft hier quasi auf der Straße seine Fälle. Er macht sich für diejenigen stark, die kaum mehr an sich selbst glauben.