|
|
 |
    
    
|
|
Von Putzern, Räuber und Schmarotzern
|
|
Die meisten Tiere sind zugleich Jäger und Gejagte. Sie müssen sich täglich Nahrung beschaffen und dabei gleichzeitig wachsam bleiben, um den Angriffen ihrer Feinde zu entgehen. Überleben kann auf Dauer nur der, dem es gelingt, sich meisterhaft den jeweiligen Umständen anzupassen. So haben sich im Laufe der Evolution hoch spezialisierte Lebensformen entwickelt, was sich nicht nur in den vielen Formen und Farben der Meeresbewohner widerspiegelt, sondern auch in ihren unterschiedlichen Jagdmethoden. So jagen Zackenbarsche, die ihre Opfer beschleichen und blitzartig überfallen, anders als Anglerfische, die mit ihren fallenartigen Mäulern auf ihre Beute lauern. Die Fangschreckenkrebse wiederum haben ihr Sehsystem zu höchster Perfektion gebracht. In diesem Film erfährt der Zuschauer, wieso der Jagderfolg dieser räuberischen Krustentiere vor allem von ihren ungewöhnlichen Augen abhängt. Dass einige Fische Geräusche machen können, ist hinlänglich bekannt. Doch wie nehmen sie die Töne in ihrer nassen Umwelt eigentlich auf? Was bedeuten Putzer im Leben der Wirtsfische? Und wie verhalten sich Weißspitzenriffhaie auf ihrer nächtlichen Jagd? Antwort auf diese und weitere Fragen gibt der Film in farbenprächtigen Unterwasseraufnahmen.
|
|
 |
|