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Gärten der Meere: Seegraswiesen in Mosambik

"Die Seegraswiesen sind unbekannte Gärten. Dabei sind sie sehr viel größer als die Korallengärten. Auf den ersten Blick scheinen die Seegräser zwar nicht so attraktiv zu sein wie die Korallen, doch bei näherem Betrachten sind viele Menschen fasziniert davon", sagt Almeida Guissamulo, Meeresbiologe an der Universität Maputo, der Hauptstadt von Mosambik. Er setzt sich seit Jahren für den Erhalt der Seegräser an der Küste des südostafrikanischen Landes ein. Seegraswiesen gehören zu den produktivsten Ökosystemen der Welt. Doch in vielen Regionen sind die einzigartigen Biotope durch natürliche und menschliche Einflüsse gefährdet. Taifune und starke Strömungen können Seegräser entwurzeln und verdriften. Almeida Guissamulo richtet sein Augenmerk nicht nur auf die Seegraswiesen, sondern auch auf eine seltene und höchst scheue Tierart, die sich ausschließlich von Seegras ernährt. Dugongs oder Seekühe stehen auf der roten Liste der bedrohten Tierarten. Forscher gehen davon aus, dass es in diesem Gebiet noch 60 bis 100 Dugongs gibt. Sie sind die einzigen Meeressäuger, die sich ausschließlich vegetarisch ernähren. Durch den Rückgang der Seegraswiesen ist ihr Überleben ungewiss.









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Gärten der Meere: Seegraswiesen in Mosambik

45', available in HD French version available

16:9

Script & Director:
Holger Preusse, Ivonne Schwamborn

Production:
Fernsehbüro for Radio Bremen/ARTE

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